Geschichte

GCC e.V.

Seit 1957 wird das närrische Volks- und Gedankengut im Rehbachtal in Form eines Vereins gepflegt. Auch wenn die Bezeichnungen der Faschingspflege oft wechselten ( "Karnevalsgesellschaft des deutschen Kulturbundes - Ortsgruppe Gießübel", "Gießübler Karnevalsverein" oder "Karnevalsclub Gießübel"), so wurde doch stets immer mit größter Sorgfalt das närrische Treiben in Gießübel zum besten gebracht. Im Jahre 1997 gründeten die bis dahin von den Selektierungerscheinungen der Wende noch verbliebenen Mitglieder einen eingetragen Verein: den Gießübler Carnevals Club e.V. - kurz auch GCC e.V.
Wie sich auch die Zeiten änderten, der Schlachtruf blieb immer der gleiche: HE-JO
Genau wie der Schlachtruf hat sich seit nun mehr als 57 Jahren auch die Hochburg des Feierns nicht verändert. Hauptschauplatz des närrischen Treibens ist immer noch das ehemalige FDGB-Ferienheim, heute auch als Vereinsheim Schleusegrund bekannt.

Der Schlachtruf, seine Entstehung und die Bedeutung

Im Jahre 1957 wurde der erste Gießübler Volkskarneval ins Leben gerufen. Einige kluge und lustige Köpfe saßen dabei in der damiligen Schenk (Gaststätte Rautenkranz) zusammen und heckten dabei allerlei Organisatorisches für die neue Vereinsgruppe aus. Nun war aber auch bekannt, daß zu einem ordentlichen Fasching auch ein gescheiter Schlachtruf gehörte. Also mußte etwas passendes gefunden werden. Allerdings war man hier der Meinung, das ein schlichtes Kopieren der bereits vorhandenen Faschingsgebrülle wie "Alaaf" und "Helau" nicht in Frage kam, schließlich war man in Gießübel schon immer etwas eigenbrödlerisch und etwas individuelles mußte her. Ein Ergebnis war auch schnell gefunden: Seit Menschengedenken ist es in Gießübel so, daß sich der gemeine Einwohner beim Gruß eines Mitbürgers mit einem kurzen und knappen "He" zu Wort meldet, und der Gegenspieler mit einem ebenfalls knappen und einsilbigen "Jo" antwortet. Und da sich diese Kombination aus Urlauten der Dorfbevölkerung auch im Zusammenhang gut machte, wurde daraus der närrische Schlachtruf, der auch heute noch in der fünften Jahrezeit durch das Rehbachtal hallt, und unter anderem auch als Namensgeber für diese Seite herhalten muß.

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